Meine Frau die Tierheilpraktikerin (2)

oder warum meine Sonntage grundsätzlich anders ablaufen als ich es gern hätte!

Hallo liebe Leser! Willkommen zurück im Blog “ Meine Frau die Tierheilpraktikerin“

Als erstes muss ich mich bei euch entschuldigen das ich es nicht mehr schaffe in diesen Zeilen einen zeitlichen Ablauf einzubringen. Dafür ist in den fünf Jahren hier in unserer Villa Kunterbunt bereits zu viel passiert.

Verzeihung dafür!

Da das nun geklärt ist kann es jetzt losgehen.

Die Sonntage, normalerweise ein Pol der Ruhe im Stressigen Arbeitsleben eines jeden Erdenbürgers, Quelle der Entspannung und Regeneration, Ursprung der Gelassenheit… Bereits in der Bibel erwähnt als Tag, an dem der Schöpfer sich erholt hat von den Anstrengungen der Schöpfung…

Als wir vor ein paar Jahren noch in einer Wohnung nahe Straubing gewohnt haben, einen Hund, zwei Katzen und ein Pferd im Reitstall hatten (ihr merkt: Schon damals ging es mit den Tieren aufwärts),  waren die Sonntage leicht für mich.

Wenn die Beste aller Ehefrauen (wenn ich mal Ephraim Kishon zitieren darf) damals Mittags zu mir sagte: „Schatz, ich fahre mal kurz in Stall“ wusste ich: Sturmfrei, die nächsten fünf Stunden, nicht selten sogar noch länger…

Ich hatte meine Ruhe, konnte der Leichtigkeit des Seins ins Auge blicken, mich dem Zen und der Meditation widmen, Lustwandeln zwischen Flatscreen und Kühlschrank.

Auf gut Deutsch: Ich bin von der Couch nur aufgestanden wenn Hunger oder Durst unermesslich wurden.

Hach… die gute alte Zeit… Dann vor fünf Jahren sind wir auf einen kleinen Hof in der Nähe von Landau an der Isar gezogen… Und hier fing das Verhängnis an!

Seit diesem Tag kann ich die oben beschrieben Sonntage an zwei Händen abzählen!

Eine Voraussetzung für den Hauskauf war: Das Pferd musste mit! erstens um Kosten zu sparen, zweitens wollte meine Frau sich den Traum vom „Pferd zuhause“ erfüllen.

Also, gesagt getan, Die ehemaligen Zwingeranlage der Vorbesitzerin  hergerichtet und abgeändert um Pferdehaltung in Offenstall Haltung zu ermöglichen. Noch vor UNSEREM Einzug!

Wer den ersten Teil des Blogs gelesen hat weiß nun was passiert…

Ich zitiere: „Aktueller Stand: 4 Pferde, drei Hunde, fünf Katzen, 22 Hühner fünf Gouldamadinen, drei Spatzen, zwei Ziegen eine Halbwilde fehl geprägte Ratte, und zwei Hausratten… Aufgrund von Räumlichen Gegebenheiten nun Tendenz abnehmend.

Seit diesem Tag heißt es jeden Sonntag:

  • Mistmatratze reißen
  • Stall nach Maßgabe der Besten aller Ehefrauen umbauen
  • Pferdefutter organisieren und holen
  • sie bei Orientierungsritten begleiten
  • Stroh, Heu, Pellets, Hackschnitzel holen
  • Pferdekoppel ablaufen
  • Pferdekoppel abmisten
  • Pferdekoppel mähen
  • Pferdekoppel versetzen
  • Das Gras auf der Pferdekoppel zu Heu machen
  • Pferdekoppel trockenlegen
  • Hühnerställe bauen
  • Hühnerställe ausmisten
  • Hühnerställe reparieren

Diese Liste könnte noch hundert Punkte enthalten und wäre noch immer nicht vollständig.

Ich plädiere jedes mal auf den selbst von Gott eingehaltenen siebten Tag der Woche! Doch hier kennt die Beste aller Ehefrauen kein Erbarmen, und ganz tief im meinem Inneren sagt eine leise Stimme: „Es gehört ja gemacht“

In diesem Sinne, bis zum nächsten Mal, hinterlasst eure Kommentare und besucht die Webseite meiner Frau: www.tierheilpraxis-patricia-richter.de

Euer Tierheilpraktiker-Mann

 

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3 Gedanken zu „Meine Frau die Tierheilpraktikerin (2)“

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